Laufen anfangen heißt noch lange nicht Laufen durchhalten.

Es gibt soviele Gründe NICHT laufen zu gehen. Da räumt man doch plötzlich gerne den Geschirrspüler aus und sogar die Buchhaltung wird so mir-nichts-dir-nichts erledigt. Kennt ihr das auch?


Gottseidank gibt es diese Phasen bei mir eher selten, aber sie kommen doch vor. Und wenn ich wieder in so einer Phase bin, dann versuche ich mich zu motivieren. Wie das am besten geht, verrate ich euch hier:


1.) Respektiere deine Laufpause, du kannst jeden Tag neu starten. Ich bin zb. jemand, der kann mit Hitze beim Laufen ganz schlecht umgehen. Bei den ersten Metern trocknet bereits mein Hals aus und ich halte Ausschau nach dem nächsten Brunnen. *gg* Somit hab ich mir im heißen Monat August bewusst eine Laufpause gegönnt. Meinen sportlichen Ausgleich hab ich mir dafür in den Bergen geholt und Yoga am See praktiziert.


2.) Denk daran, dein Körper hat einen Memorymodus. Auch wenn du Pause gemacht hast, vl. auch krankheitsbedingt, erinnert sich der Körper an die Bewegung und sagt sich, ah da war ja mal was! Du beginnst somit nicht wieder bei Null.

3.) Mein für mich bester Tipp: Nutze Lauftreffs, am besten Wöchentliche! Gerade für längere Läufe (bis zu 2 Std.) brauch ich Leute, die mein Vorhaben teilen. Mein weiß auch ohne Pulsgurt schnell, ob man in der richtigen Pulsfrequenz läuft, denn wenn man beim Laufen noch sprechen kann, dann ist man gut dabei! Und DAS ist ein riesen Vorteil, denn bei einem netten Tratscherl "laufen" die Kilometer und die Zeit wie von selbst.


4.) Sei gut ausgerüstet! Mit alten Schuhen und zwickenden Klamotten macht nichts wirklich Spaß! Ich hab mir eine geniale Laufleggings bei Gorilla Sports gekauft. Oh wie reizt mich noch der dazupassende Sport-BH. Mein Freund, ein ehemaliger Profi-Eishockeyspieler sagt immer "Looks good - plays good" … ok, dann looken wir mal gut und laufen auch gut! ;) Der größte Feind ist ja bekanntlich der Kopf.

5.) und da kommen wir schon zu meinem nächsten Motivationstipp! Du bist schon länger unterwegs und der Körper wird müde, dein Kopf sagt, mich freuts nicht mehr, ich will heim, unbedingt was zu essen und ein heißes Bad… am besten Essen und Badewanne gleichzeitig. *g*


Es ist klar, dass unsere innere Einstellung unsere Gedanken und damit auch unseren Körper beeinflussen. Amy Cuddy, eine amerikanische Sozialpsychologin hat bewiesen, dass es auch umgekehrt funktioniert und wir mit unserem Körper unsere negativen Gedanken selbst "austricksen" können. SIEGESPOSE COM´ON! Reiße deine Hände in die Höhe, wenn keiner da ist oder auch wenn jemand da ist - ganz egal - juble, wie wenn du in den Zieleinlauf eines Marathon kommst. Stell dir die Leute vor, wie sie dich mit Anfeuerungen ins Ziel tragen. Du kannst diese Übung mehrmals in einem Lauf wiederholen, aber mindestens 30 bis 60 Sekunden solltest du sie machen. Dein Kopf kann nicht unterscheiden, ob das jetzt real oder nur vorgestellt ist und verpasst dir somit noch einen kleinen Leistungsschub. Probier es aus!

Zitat des Tages: "Der beste Ausweg führt immer mittendurch ."

#Lauftraining

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